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Diagnosefall :

Welchen Einfluss auf den Einspeisebetrieb von Wechselrichtern hat eine Netzspannung, die kleiner ist als der Nennwert des Netzes (z.B. 230 V)?

Einfluss einer Netzspannung, welche geringer ist als der Nennwert des Netzes

Sollte die am Wechselrichter anliegende aktuelle Netzspannung den offiziellen Nennwert des Netzes von z.B. 23 0V / 400 V nicht erreichen, dann kann dies, je nach Höhe der Abweichung, Einfluss auf den Anlagenertrag haben.

Grund dafür ist, dass der maximale Einspeisestrom jedes Wechselrichters zum eigenen Schutz begrenzt ist. Aus der Strombegrenzung resultiert für jede Netzspannung automatisch eine zugehörige maximale Einspeiseleistung des Wechselrichters. In Folge dieser Regelung kann ggf. die maximal mögliche Energie, die der Solargenerator zu diesem Zeitpunkt zur Verfügung stellt, nicht ins Netz eingespeist werden.

Unsere Wechselrichter sind so dimensioniert, dass die üblichen Schwankungen der Netzspannung keine Leistungseinschränkungen verursachen können. Der Grenzwert der Netzspannung unterhalb dem der Wechselrichter seine maximale Ausgangsleistung nicht einspeisen kann, geht aus dem maximalen Ausgangsstrom im Datenblatt hervor. So hat z.B. der Sunny Boy 3000 HF eine maximale Ausgangsleistung von 3000 VA und einen maximalen Ausgangsstrom von 15 A. Dieser Wechselrichter begrenzt daher seine Leistung erst unterhalb einer aktuellen Netzspannung von 200 V ( = 3000 VA / 15 A).

Wie hoch genau der Minderertrag durch eine zu niedrige Netzspannung ist, kann allerdings nur schwer abgeschätzt werden. Hierfür müsste das zeitliche Verhalten der Netzspannung und der zeitgleichen Sonneneinstrahlung bekannt sein, die jedoch in nahezu allen Fällen nicht vorliegen.

Sollte die Netzspannung dauerhaft zu gering sein, empfehlen wir, mit dem zuständigen Versorgungsnetzbetreiber (VNB) Kontakt aufzunehmen. Mit ihm kann geklärt werden, ob die Versorgungsspannung für den Einspeisepunkt angehoben werden kann.


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